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Das Element Metall

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es ein Element, das zur Lunge gehört. Es ist das Metall. Als Waffe (Yang) oder als Schmuck (Yin) dient es den Menschen, die es mit Hilfe des Feuers in die von ihnen gewünschte Form bringen.

Metall bringt uns einschneidende Maßnahmen, Beschränkungen, Trennungen, Isolation, Auseinandersetzung mit Tod und Sterben. Es gehört  zur Jahreszeit Herbst, der einen Rückzug der Natur einleitet. Die Bäume verlieren in dieser Zeit ihre Blätter und die Ernte ist längst eingebracht. Die Menschen ziehen sich in ihre Häuser zurück.

Wie können wir diese Zeit so leben, dass wir darin veredelt werden, wie ein Metall im Schmelzprozess?

Wir können selbst entscheiden, in welche Form wir unser Metall gießen. Waffe oder Schmuck ist unsere eigene Wahl. Es ist möglich, aus der Beschränkung und dem Verlust etwas Wertvolles zu gewinnen.

Aufrichtigkeit ist die Tugend des Metalls. Die chinesischen Daoisten ordneten den Elementen Tugenden zu, die uns - wenn wir sie entwickeln - nach und nach in Einklang mit unserer innersten Natur bringen. Aufrichtigkeit bedeutet Ehrlichkeit und Authentizität. Das setzt voraus, das wir unsre eigenen Werte und Normen kennen und nach ihnen leben. Es gibt auch einen Negativausdruck des Element Metalls, der die Tugend der Aufrichtigkeit behindert. - Das ist das Kritisieren.

Die Waffe der Kritik soll nach daoistischer Auffassung nicht gegen andere gerichtet werden, da es unmöglich ist, die Situation der anderen wirklich zu kennen.

Wenn wir uns selbst kritisieren, sollen wir dies sanft tun, so wie ein liebevoller Vater sein Kind erzieht. Dieses Bild zeigt, dass der Vater nicht die Kinder anderer Leute erzieht, stets nur die eigenen.

 

Folgende Fragen sind in der Phase des Metalls hilfreich:

Was ist mir wirklich wichtig? Worauf kann und will ich verzichten? Wie kann ich die Kunst üben, auf Beschuldigungen und Verurteilungen zu verzichten?

Diese Kunst auszuüben ist, zugegeben, sehr, sehr schwer. Doch so hätten sich daoistische Meister durch ein Krise verfeinern lassen:

Sie hätten die Waffen ruhen lassen, Waffen der Verurteilung und Kritik. Sie hätten gewusst, dass Krieg sie selbst schädigt und die anderen. Und sie hätten Aufrichtigkeit und Treue zu ihren eigenen Werten ihren Schmuck sein lassen, vielleicht sogar ihre Krone. Als Könige und Königinnen ihres eigenen Königreiches hätten sie getan, was ihnen richtig erschienen wäre.

 

 

Qi Gong und Tai Ji - Energie im Fluss

Qi Gong ist eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Qi Gong heißt sinngemäß übersetzt "Übungen mit dem Qi", der Lebenskraft. Durch spezielle Übungen wird der Qi-Fluß im Körper angeregt. Spannungen, Stress und Blockaden werden gezielt abgebaut. Die Lebenskraft, das Qi fließt wieder ungehindert und fördert so unser Wohlbefinden.


Tai Ji Quan, 24er Yang Stil   Diese Tai Ji Form wurde speziell für Anfänger entwickelt und stellt die Ausgangsbasis für jeden, der sich weiter mit Tai Ji beschäftigen möchte dar. Der 24er Yang-Stil ist eine einfache und komprimierte Form des alten Yang-Stils und ist deshalb leichter erlernbar. Atmung, Konzentration und Koordination fließen in diesem langsamen und ausgewogenen Stil zusammen.

Tai Ji Quan lässt uns wieder in den Lebensfluss eintauchen und unsere eigene Kraft spüren und hilft, besser mit dem alltäglichen Stress umzugehen.

 

Veröffentlichungen

Hier geht es zu den Büchern von Janka Regenfelder:

"Su Nü - das Einfache Mädchen"

"Das Lied des Jadedrachen"

 

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